LEADER 07-13
LEADER hat weder mit Chören und Gesangseinlagen noch mit dem englischen Wort „Leader“ etwas zu tun; sondern ist eine Abkürzung für den französischen Satz: Liasion entre Actions de Developpement de l' Economie Rural (= Verbindungen zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft).
Kurz: LEADER bezeichnet ein Programm der EU zur Förderung des ländlichen Raumes.
Durch die „Förderung des ländlichen Raums“ finden in LEADER viele Querverbindungen statt; die enge Kooperation mit dem Tourismus, dem Gewerbe, der Dorferneuerung, dem Lebenslangen Lernen oder dem Themenfeld der Erneuerbaren Energie zeigen das. LEADER ist also alles was dem „ländlichen Raum“ gut tut. Nur durch diese ganzheitliche Sichtweise kann die Lebensqualität in einer LEADER Region erhalten und ausgebaut werden.
Was eine LEADER Region tatsächlich umsetzt, hängt von den Akteuren vor Ort ab. Das LEADER Programm bietet die Möglichkeit - in Form von Förderungen - finanziell zu unterstützen. Voraussetzung ist, dass Projekte sich an Richtlinien halten, konform zur Strategie (Lokale Entwicklungsstrategie) der Region sind und die Projektabwicklung sowie Finanzierung bei Projekteinreichung schon klar ist (Eigenmittelaufbringung). Die Region und Bevölkerung entscheidet also selbst über ihre Projekte.
Kurz: LEADER bezeichnet ein Programm der EU zur Förderung des ländlichen Raumes.
Durch die „Förderung des ländlichen Raums“ finden in LEADER viele Querverbindungen statt; die enge Kooperation mit dem Tourismus, dem Gewerbe, der Dorferneuerung, dem Lebenslangen Lernen oder dem Themenfeld der Erneuerbaren Energie zeigen das. LEADER ist also alles was dem „ländlichen Raum“ gut tut. Nur durch diese ganzheitliche Sichtweise kann die Lebensqualität in einer LEADER Region erhalten und ausgebaut werden.
Was eine LEADER Region tatsächlich umsetzt, hängt von den Akteuren vor Ort ab. Das LEADER Programm bietet die Möglichkeit - in Form von Förderungen - finanziell zu unterstützen. Voraussetzung ist, dass Projekte sich an Richtlinien halten, konform zur Strategie (Lokale Entwicklungsstrategie) der Region sind und die Projektabwicklung sowie Finanzierung bei Projekteinreichung schon klar ist (Eigenmittelaufbringung). Die Region und Bevölkerung entscheidet also selbst über ihre Projekte.
Am 25. Oktober 2007 wurde das „Österreichische Programm für die Entwicklung des Ländlichen Raums LE 07-13“ von der Europäischen Kommission genehmigt. Ein Teil daraus ist die LEADER.
- Um eine LEADER Region zu sein, muss eine gemeinsame lokale Entwicklungsstrategie in einem geografisch zusammenhängenden Gebiet bestehen. In der Lokalen Entwicklungsstrategie werden die Schwerpunkte der Region definiert, die man sich für die neue Förderperiode vorgenommen hat. Erarbeitet wird diese mit der lokalen Aktionsgruppe (LAG) vor Ort.
- Der „Bottom-up“ Ansatz ist von zentraler Bedeutung d.h. Menschen vor Ort entwickeln ihre Region. Die LAG hat Entscheidungsbefugnis bei der Ausarbeitung und Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie.
- Umsetzung innovativer Konzepte und die Durchführung von Kooperationsprojekten, zur Bearbeitung gemeinsamer Themen und die Vernetzung lokaler Partnerschaften, sollen den Austausch zwischen LEADER Regionen fördern.
Im Konkreten soll der LEADER-Ansatz zur Erreichung folgender Ziele beitragen:
- Unterstützung der Land- und Forstwirte zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit
- Erhaltung und Verbesserung der Landschaft und Umwelt
- Förderung der Lebensqualität und der Wirtschaft im ländlichen Raum
Auf der einen Seite Wünsche zu definieren und auf der anderen diese auch umzusetzen sind zwei unterschiedliche Dinge. Viel Geschick und Ausdauer aber vor allem Personen mit Mut und Risiko sind daher die Erfolgsfaktoren der LEADER Region.
In Niederösterreich gibt es – nach einem umfassenden Bewerbungs- und Vorbereitungsverfahren – mittlerweile 18 LEADER Regionen.





































