Projektinformationen zu den Umfeldprojekten der NÖ Landesausstellung 2026
Infos zur NÖ Landesausstellung 2026
Wenn die Welt Kopf steht
Mensch. Psyche. Gesundheit.
28.3.–8.11.2025
Region: Mostviertel, Standort: Landesklinikum Mauer / Amstetten
Themenbereiche: Psychische Gesundheit im Wandel der Zeit,
NS-Geschichte & Gedenkkultur, Gesundheitsregion MostviertelZiel: Gesellschaftlicher Dialog, Enttabuisierung, regionale Entwicklung
43 Mio. Euro Investitionen in das Jugendstil-Juwel Landesklinikum Mauer für:
- nachhaltige Sanierung und Ertüchtigung von therapeutischen Einrichtungen und Verwaltung
- nachhaltige Sanierung der Außenbereiche
- weitere wissenschaftliche Forschung zur Heil- und Pflegeanstalt während der NS-Zeit
Hauptnutzung ab dem Jahr 2027:
- neue therapeutische Einrichtungen – Haus 33
- Lernort zur Geschichte der NS-Medizinverbrechen – Haus 18 (bereits ab 2026)
- sanierte Räumlichkeiten für den Verwaltungsbereich – Haus 21
- öffentlich zugängliche Außenbereiche, die selbstverständlich auch den Patientinnen und Patienten zugutekommen
Ziele und Botschaften der Ausstellung
Ziel der Ausstellung ist es unterschiedliche Aspekte von geistiger Gesundheit und Krankheit sowie den gesellschaftlichen Umgang damit aufzuzeigen und ein Thema in den Mittelpunkt zu stellen, das eine gesellschaftliche Neubewertung verlangt. Zu diesem Zweck soll die Niederösterreichische Landesausstellung 2026 folgende inhaltliche Kernbotschaften vermitteln:
- Die NÖLA 2026 leistet einen wichtigen Beitrag zur Enttabuisierung von psychischen Erkrankungen und zur Entstigmatisierung der Betroffenen sowie Angehörigen.
- Die NÖLA 2026 nimmt die gesellschaftliche Verantwortung wahr und errichtet im Landesklinikum Mauer einen Lernort zur Geschichte der NS-Medizinverbrechen.
- Die NÖLA 2026 fördert die Etablierung des Mostviertels als Gesundheitsregion mit vielfältigen (kultur)touristischen und gesundheitsfördernden Angeboten.
Leitlinien:
- Regionale Verankerung: Entwicklung des Ausstellungsthemas aus der Region und dem Standort.
- Vernetzung: Interdisziplinärer Ansatz durch die Einbindung verschiedener Wissenschaften, wie den Geistes- und Kulturwissenschaften, aber auch der Medizin und Gesundheitswissenschaften.
- Dialog: Anwendung geeigneter Vermittlungsformate in der Ausstellung mit besonderer Rücksicht auf den Ausstellungsort und das Ausstellungsthema.
- Respekt und Sensibilität: Erarbeitung der Landesausstellung im engen Austausch mit der kollegialen Führung des Landesklinikums Mauer im Sinne des Patientinnen- und Patientenwohls.
Mission Statement
Die Ausstellung will einen Ort, der seit 120 Jahren als Synonym für die Behandlung seelischer Leiden in Niederösterreich steht in den Mittelpunkt stellen und damit einen wichtigen Beitrag zur Enttabuisierung von psychischen Erkrankungen und Entstigmatisierung der Betroffenen sowie Angehörigen leisten. Darüber hinaus übernimmt die Niederösterreichische Landesausstellung 2026 die gesellschaftliche Verantwortung für die Errichtung eines Lernortes zur Geschichte der NS-Medizinverbrechen im Landesklinikum Mauer und trägt zur Etablierung des Mostviertels als Gesundheitsregion mit vielfältigen kultur-touristischen und gesundheitsfördernden Angeboten bei. Die Umsetzung dieser Vorhaben benötigt in vielerlei Hinsicht eine wertschätzende und rücksichtsvolle Herangehensweise. Das ist insbesondere von zentraler Bedeutung in Bezug auf die Patientinnen und Patienten, die Angehörigen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort des Landesklinikums während des aufrechten medizinischen und therapeutischen Betriebs, zum anderen auch hinsichtlich des denkmalgeschützten Jugendstil-Ensembles als baukulturelles Erbe.
Zu den Niederösterreichischen Landesausstellungen:
Wichtige Impulse durch das Regionalentwicklungsprojekt des Landes Niederösterreich:
- Scheinwerfer auf die Kultur, Regionen und Geschichte des Kulturlandes Niederösterreich
- Stärkung der kulturellen Identität der jeweiligen Region
- Führt zu einem gemeinsamen und gestärkten Selbstbewusstsein in der jeweiligen Region
Erfolgsprojekt mit steiler Aufwärtsbewegung:
- seit 1960
- mehr als 10,6 Mio. Besucherinnen und Besucher bisher
- Niederösterreich ist nationaler und internationaler Vorreiter mit dem Projekt
der Landesausstellungen - Regionen in der Peripherie kulturell und touristisch zu erschließen
- mit nachhaltigen Impulsen und Investitionen in der Region:
- wirtschaftlich, kulturell, wissenschaftlich
- Stärkung privater Initiativen, Institutionen und Betrieben in der Region
- Die Lebensqualität in der austragenden Region sichern
- Restaurierung bedeutender historischer Bauten und dauerhafte Erschließung für die Öffentlichkeit
Unter www.noe-landesausstellung.at/de finden Sie weiter Informationen zur NÖ Landesausstellung 2026.